Gut Holzhausen

Die adeligen Eigentümer des Gutes waren über Jahrhunderte prägend für die Entwicklung des Dorfes. 1099 wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Gutes wechselte mit den Eigentümern: „Gronen Hof“ mit der Familie von Grone von 1620 bis 1772 - diese Familie baute um 1690 ein Herrenhaus. Die Tochter des letzten von Grone heiratete den schaumburglippischen Oberst Georg Wilhelm von Oheimb. Seit 1772 heißt es „Gut Oheimb“. Von 1952 bis 1987 nutze das DRK die Anlage als Mütter-Kurheim.

Zu besonderes hohem Ansehen brachte es Alexander Wilhelm von Oheimb (1820 – 1903). Er war Landrat des Kreises Minden und Mitglied des Provinziallandtags. Zum Bau des Kaiser-Wilhelm-Denkmals hat er maßgeblich beigetragen.